Tagebuch

Was das soll? Na „Journaling“ heisst das Zauberwort.

Früher, als Teenie schrieb man ein Tagebuch – zumindest als Mädchen. Was kam da rein? Alles was passierte, jede Schwärmerei und jeder Liebeskummer. Und irgendwann wurden wir dann zu alt für so einen „Kinderkram“. Schade eigentlich. Das sollten wir, etwas abgeändert, wieder in unsere tägliche to-do-Liste aufnehmen.

Aber mal von Vorne.

Was ist Journaling?

Beim Journaling schreibst du dir bewusst auf, wie dein Leben in allen Lebensbereichen sein wird. Schreibst aber nicht in der zukunftsform, sondern immer als wäre es gerade jetzt. So, also ob du einer anderen Person von deinem Leben erzählst. Deinem selbst kreirten, selbst erstellten Leben. Dadurch, dass du bewusst aufschreibst, bist du fokusiert darauf. Du richtest deinen Gedanken bewusst auf das was du haben willst und nicht auf das was dich stört.

 

Was benötigst du zu journaln?

Ein Block oder schöneres Buch, einen Stift und deine Zukunftsvorstellung

 

Wie funktioniert Journaling?

Die beste Zeit um dein neues Leben zu kreieren ist am Morgen bevor dein eigentlicher Tag beginnt.

Nimm dir eine halbe Stunde Zeit , natürlich darf es auch länger sein, das liegt ganz bei dir, und steh dafür vielleicht früher auf. Starte mit deinem Journaling bevor du ans Handy gehst, bevor du E-Mails liest, bevor du das Radio oder den Fernseher anschaltest. Einfach mit ausgeschlafenem Kopf und Gedanken.

Nimm dir Block und Stift und schreibe dir deinen Tag, wie du ihn dir erwünschst, bis ins kleinste Detail auf.

Wichtig dabei:

  • Nur in der Gegenwartsform, also…heute bin ich ruhig und entspannt in den Tag gestartet. . . Heute Nachmittag habe ich mich mit meiner Freundin Susanne im Cafe getroffen und wir haben unseren Urlaub gemeinsam geplant. Zum Abendessen war ich mit meiner neuen Kundin im Beachrestaurant essen und zum Dessert hat sie den Jahrescoachingvertrag unterschrieben. Ein erfolgreicher Tag.
  • Nur positiv schreiben. Wörter wie: keine, nicht gehören nicht ins Journal
  • Regelmäßigkeit: Schreibe jeden Morgen, nicht mal heute und mal nächste Woche. Das regelmäßige ist ein wichtiger Punkt. Du wirst Veränderungen merken und es dann sowieso weiter tun wollen.
  • Es gibt kein richtig oder falsch beim Schreiben. Du schreibst was du willst. Es ist dein Leben und nur du bestimmst was du willst du was dir wichtig ist.
  • Du solltest es handschriftlich machen. Beim Schreiben mit der Hand werden beide Gehirnhälften aktiviert und du hast somit doppelte Umsetzungsgeschwindigkeit deiners Traumlebens. Kommt dir vielleicht etwas altmodisch vor im digitalen Zeitalter, wirkt aber nachweislich besser.

Ist Journaling also ein modernes Tagebuch?

Nein. Ich würde sagen ein Tagebuch beschreibt eher Dinge die passiert sind und oftmals negative und traurige Ereignisse. Weil Menschen im Tagebuch Trost suchen. Beim Journaling schreibst du aber deine Wünsche und deine Zukunft.

Lust bekommen loszulegen?

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Glueckswomen
Written by Glueckswomen

    4 Kommentare

  1. Carla Oktober 3, 2018 at 7:53 am Antworten

    Hallo liebe Heike,
    Journaling ist ja genau mein Thema. Ich habe mittlerweile 3 unterschiedliche Journals: 1 für die Morgenseiten, 1 für schöne Momente und 1 fürs Skripten, wobie letzteres wohl dem ähnlich ist, was Du in deinem Artikel beschrieben hast. Und es wirkt!
    Liebe Grüße, Carla

    • Glueckswomen Oktober 3, 2018 at 12:58 pm Antworten

      Liebe Carla,

      man kann es eigentlich nicht glauben, dass durch Schreiben so etwas entsteht. Ist klasse.

      Liebe Grüße
      Heike

  2. Frauke Schramm April 19, 2018 at 9:11 am Antworten

    Oh ja, die positive Kraft des regelmäßigen Schreibens durfte ich schon erleben 🙂 Danke für die Erinnerung !!
    Und die Variante, mir den vor mir liegenden Tag detailliert auszumalen, werde ich definitiv ausprobieren. Klingt spannend – und schön.

    • Glueckswomen April 19, 2018 at 1:26 pm Antworten

      Liebe Frauke,
      danke für die netten Worte. Ich freue mich, wenn es dich inspiriert hat. Viel Spaß dabei.

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