Wenn man das Wort Mindset bei Meister Google eingibt erscheinen 29 Mio. Beiträge.

Eigentlich müsste also jeder wissen was das ist, wo er es doch sowieso „im Kopf“ hat. Eigentlich!

Des Rätsels Lösung: Mindset bedeutet eigentlich nichts anderes als Denkweise.

Da jeder von uns denkt, hat es also auch jeder „im Kopf“.

Aber was hat es nun mit dem Mindset auf sich und warum ist es so wichtig an deinem Mindset zu arbeiten.

Du hast zu bestimmten Dingen eine Meinung, oder du machst bestimmte Dinge immer gleich, oder du fällst immer wieder auf den gleichen Typ Mann oder auch Freundin rein. Es gibt ganz ganz viele Dinge in unserem täglichen Leben die immer gleich ablaufen.

Ganz einfach deshalb, weil wir sie uns so „einprogrammiert“ haben oder wir sie von unseren Eltern immer wieder vorgebetet bekamen oder wir sie uns von unserer Umwelt abgeschaut haben. Das ist zunächst ja nichts Schlechtes. Man spricht auch von Glaubenssätzen.

Es gibt ja auch Dinge, da ist es lebenswichtig, dass sie so einprogrammiert ablaufen. Stell dir vor, du müsstest vor jedem Atemzug überlegen wie und ob du nun atmest. Wäre nicht so gut.

Viele Dinge in unserem Mindset sind aber, wie schon gesagt, nicht bewusst von uns einprogrammiert.

Und noch mehr Dinge sind nicht mehr auf dem aktuellen Stand, denn was deine Eltern zum Beispiel über Geld, Männer oder sonstiges gedacht und dir „anerzogen“ haben ist ihre und nicht deine Meinung. Auch sie haben diese Meinungen übernommen. Wenn du dich aber fragst, warum falle ich immer wieder auf einen Mann rein der mich nicht gut behandelt oder Freunde, die mich ausnutzen, dann solltest du dich mit deinem Mindset, deinen unbewussten Gedanken und Glaubenssätzen beschäftigen und einmal nachforschen, welche dieser Dinge in dir schlummern und sie bearbeiten.

Die gute Nachricht nämlich ist, dass du alles, was in deinen Hirnzellen archiviert und programmiert ist, auch ändern und neu programmieren kannst.

Wenn dir erst einmal bewusst ist, welche Programmierungen dich auf manchen Gebieten des Lebens und Glücklichsein blockieren, kannst du dich an die Arbeit machen und sie mit diversen Übungen und Ausdauer neu justieren.

Die zwei wichtigsten Worte in dem vorigen Satz sind: Arbeit und Ausdauer, denn du erreichst diese Änderungen nicht von heute auf morgen. Du kannst es mit einem Jogger vergleichen, der sich nun vornimmt an einem Marathon teilzunehmen. Was muss er tun? – Genau, trainieren, trainieren, trainieren. Vielleicht auch noch seine Ernährung und seinen Laufstil ändern. So ist das auch mit deinem Mindset. Das Gefühl, wenn dir irgendwann auffällt, dass sich etwas ändert, ist fantastisch.

Es gibt dazu ganz viele Übungen, je nachdem was du ändern möchtest. 3 davon möchte ich dir hier kurz vorstellen.

  • Dankbarkeit

Du sollst nun nicht, wie man sich das nun vorstellt, ehrfürchtig durch die Gegend laufen und dich vor allem verbeugen. Nein. Dadurch, dass du das wahrnimmst, was du bereits hast fokussierst du dich schon einmal auf etwas Positives. Du musst nicht in einer Villa wohnen um dankbar zu sein. Fang einfach mit drei Dingen täglich an. Dazu kannst du dir gerne mein Dankbarkeitstagebuch zur Unterstützung herunterladen.

  • Wahr oder Unwahr

Wenn dich wieder ein alter Glaubenssatz von deinem Vorhaben abhält, frag dich einfach: Ist das nun wahr oder unwahr.

Folgendes Beispiel: Der Glaubenssatz: Geld verdirbt den Charakter

Denkst du:

reiche Menschen sind rücksichts- und skrupellos (denn sonst wären sie ja nie zu Geld gekommen!)
reich wird man nur auf Kosten anderer, durch Betrügereien oder  Tricks

Kennst du persönlich reiche Menschen? Hast du dich schon einmal mit reichen Menschen unterhalten? Nein?!
Woher weißt du dann, wie sie zu ihrem Geld gekommen sind und ob sie rücksichtslos sind und nicht lange dafür hart gearbeitet haben?
Geld verändert einen Menschen nicht, Geld verstärkt nur das, was schon da ist. 

Die Aussage, dass Geld den Charakter verdirbt kannst du also nicht als „wahr“ kennzeichnen. Es ist lediglich ein schlechter Glaubenssatz, denn du ablegen oder überschreiben kannst.
Lerne diese Menschen kennen und bilde dir dann deine eigene Meinung über sie.

  • Affirmationen

Affirmationen sind selbstbejahende Sätze, die wir uns selbst wieder und wieder sagen, um unsere Gedanken umzuprogrammieren.

Wie du dir sicher denken kannst klappt es nicht mit dem einfachen runterbeten der positiven Sätze. Vorneweg muss es dein Wunsch sein, diese Programmierung zu ändern.

Du musst es mit Kopf und Herz wollen. Dann hält dich nichts mehr auf.

Grundsätzlich gilt:

formuliere deinen Wunsch positiv (streiche kein, nicht und niemals aus deinem Vokabular)

formuliere ihn in der Gegenwartsform (ich bin, ich habe…) und achte darauf,

dass die Formulierung sehr konkret ist (ich gewinne 5 Mio € im Lotto).

Nun viel Erfolg beim Aufspüren der versteckten Programmierungen.

Willst du dich gerne Austauschen mit gleichgesinnten Frauen, dann komm in unsere geschlossene Facebookgruppe.

Glueckswomen
Written by Glueckswomen

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