Bewusstsein gegen Unterbewusstsein

Als ich vor kurzem für meinen Onlinekurs anfing mich mit dem Thema Bewusstsein und Unterbewusstsein zu beschäftigen, wurde mir erst so richtig BEWUSST, wie fremdgesteuert wir eigentlich sind.

Was denkst du, wieviel von dem was wir tun ist bewusst und wieviel davon ist unbewusst?
Es ist wirklich erschreckend. 98% in unserem Leben tun wir unbewusst. Das bedeutet: klitzekleine 2% ist von uns bewusst gesteuert! Hättest du das gedacht???

Woher kommt das und was ist eigentlich das Unterbewusstsein?

In einem Livestream einer lieben Facebook Kollegin Miriam Mohnberg, nannte sie das Unterbewusstsein unser Archiv. Ich finde diesen Vergleich sehr passend. In diesem Archiv findet sich alles wieder, was wir bis heute gesehen, gefühlt, erlebt, gehört haben. Alles was wir an guten und schlechten Glaubenssätzen so verinnerlicht haben findet sich dort wieder.

Wenn du dir nun vorstellst, dass zum Beispiel deine Eltern ihre Glaubenssätze, wie etwa „Für Geld muss man schwer arbeiten“, vor dir immer und immer wieder gesagt haben, dann sind diese Sätze in deinem Archiv also deinem Unterbewusstsein gespeichert. Gehört, gespeichert, ist so. Und du handelst nach diesen, im Archiv festsitzenden Annahmen. Die ja weder bewiesen noch von dir erprobt sind.

Die gute Nachricht lautet: DU kannst es ändern. Du kannst ab heute, ab JETZT, ab SOFORT anfangen auf deine Gedanken zu achten. BEWUSST zu denken. Du kannst dich selbst einfach neu programmieren. Ok, es wird nicht alles direkt und auf Anhieb funktionieren, aber wenn du dir überlegst, wie lange du diese archivierten Einprägungen schon mit dir rumschleppst und dein Unterbewusstsein bisher machen konnte was es wollte, dann macht es auch nichts wenn es nun zwei Tage länger dauert. Sieh es wie beim Laufen lernen. Wie oft bist du wohl als Kleinkind wieder auf den Po gefallen, bevor du eine Strecke an einem Stück gehen konntest? Öfter als einmal nehme ich an. Und genauso ist es nun beim neuprogrammieren. Übung macht auch hier den Meister. Dranbleiben und TUN sind die Zauberworte.

Was kannst du also tun?

Du könntest damit anfangen dir deine versteckten Glaubenssätze bewusst zu machen. Nimm dir Block und Stift und vielleicht einen Kaffee und setz dich hin und schreibe dir all die Sätze auf, die dir spontan einfallen. Ohne sie zu bewerten und egal woher sie kommen oder du sie hast. Einfach nur schreiben was dir einfällt.

Vielleicht sind es ja Sätze wie diese:

  • Das Leben ist kein Ponyhof
  • Geld macht nicht glücklich, es beruhigt nur
  • Geld ist schmutzig
  • Reiche kommen niemals in den Himmel
  • Sei bescheiden
  • Nimm dir nicht viel vor, sonst ist die Enttäuschung zu groß
  • Das schaffst du sowieso nicht
  • Dafür bist du zu klein, zu groß, zu dick, zu dünn, zu alt oder zu jung
  • Das Leben ist schwierig
  • Das tut man nicht
  • Ich bin ein schwerer Fall
  • Dafür bin ich nicht schlau genug

Nun bist du schon einen großen Schritt deinem Unterbewusstsein auf den Fersen.
Wenn du deine Glaubenssätze alle auf Papier hast, frag dich doch zu jedem ob der wahr ist oder ob es „nur ein doofes Ammenmärchen“ ist.
Das Leben ist kein Ponyhof stimmt. Ich zum Beispiel bin nicht im Stall sondern am Schreibtisch.

Kennst du Menschen die trotz Geld glücklich sind? Wenn du nur arme, unglückliche Menschen um dich hast, schau im Internet. Lies Biografien von erfolgreichen Menschen.

Wenn du dir nichts vornimmst, wirst du auch nirgends ankommen. Alle erfolgreichen Menschen haben Ziele die sie verfolgen. Wenn du das nicht gewohnt bist, setze dir kleine und erreichbare Ziele und steigere dich.

Wer bitte sagt oder bestimmt, dass du etwas nicht schaffen kannst???? (Dein Unterbewusstsein, wie du nun weißt).

Vielleicht hast du ja letztens bei der Sendung „Das Supertalent“ den jungen Mann ohne Hände gesehen, der Klavier gespielt hat. Glaubst du, dass der sich von solchen Sätzen abhalten lies? Und, kann er oder kann er nicht ohne Hände Klavier spielen? Du kannst auch, was du wirklich willst.

Wenn du nun deine blockierenden Glaubenssätze kennst, verwandlke sie in positive Sätze und immer wenn einer deiner alten bekannten Sätze hoch kommt, ersetz du ihn durch deinen neuen.

Zum Beispiel:

  • Das Leben ist kein Ponyhof – Das Leben ist gut zu mir
  • Geld macht nicht glücklich, es beruhigt nur – Geld verhilft mir zu dem Leben, das ich leben will
  • Geld ist schmutzig – Geld ist eine tolle Energie
  • Sei bescheiden – Ich kann alles haben was ich will
  • Nimm dir nicht viel vor, sonst ist die Enttäuschung zu groß – Ich habe große Ziele und erreiche sie auch
  • Das schaffst du sowieso nicht – Ich kann alles schaffen, was ich will
  • Dafür bist du zu klein, zu groß, zu dick, zu dünn, zu alt oder zu jung – Ich bin genau richtig und ich bin sehr wertvoll
  • Das Leben ist schwierig – Das Leben darf auch leicht sein
  • Das tut man nicht – Ich lebe nur einmal
  • Ich bin ein schwerer Fall – Ich gehe leichtfüssig an meine Ziele
  • Dafür bin ich nicht schlau genug – Was ich nicht weiß, kann ich lernen

 

Also los, mach aus deinen Glaubenssätzen Glaubensschätze.

Ich wünsche dir viel Spaß beim TUN!

Deine

Heike

 

 

 

Glueckswomen
Written by Glueckswomen

    11 Kommentare

  1. Anika Juli 6, 2018 at 5:17 pm Antworten

    Eigentlich ist es ja bekannt, dass wir unser Gehirn umprogrammieren können. Bei einzelnen Gedanken versuche ich das seit ein paar Wochen auch immer wieder, aber es ist echt schwere Arbeit.
    Die blockierenden Gedanken allerdings ersteinmal zu realisieren, ist noch viel schwieriger … Umso besser, wenn man sie dann erkannt hat 🙂

  2. Bea Juli 4, 2018 at 10:55 pm Antworten

    Super Beitrag, wichtig bei der Selbsterkenntnis. Das Unterbewusstsein hat eine starke Macht. Deshalb ist es umso wichtiger, dass man es sich bewusst macht. Danke für die Denkanstöße.

    Lieben Gruß, Bea.

    • Glueckswomen Juli 5, 2018 at 5:49 am Antworten

      Danke liebe Bea,

      schön wenn es ein Denkanstoss war. Ziel erreicht. lach

      Viele Grüße
      Heike

  3. Sarah Juli 4, 2018 at 10:05 pm Antworten

    Hach, ein Thema wie für mich gemacht. Echt toll, dass du darüber schreibst. Finde ich richtig spannend 🙂

    Liebste Grüße,
    Sarah

    http://www.vintage-diary.com

  4. Julie Juli 4, 2018 at 3:34 pm Antworten

    Spannendes Thema, interessant aufbereitet!
    Ich habe von meinem Mann Tickets für ein Christian-Bischoff-Seminar zu Weihnachten geschenkt bekommen und bin schon sehr gespannt darauf. Vielleicht berichte ich auf dem Blog dann davon. Mal schaun. Kennst du Christian Bischoff?
    Liebe Grüße
    Julie

  5. Anke Juli 4, 2018 at 1:38 pm Antworten

    Psychologie ist immer ein spannendes Thema – du hast wirklich spannend beschrieben…

  6. Isa Juli 4, 2018 at 10:21 am Antworten

    Interessanter Beitrag der zum nachdenken anregt.

    Viele Grüße
    Isa von  lustloszugehen

  7. Denise Juli 4, 2018 at 8:48 am Antworten

    Interessanter Beitrag. Leider finde ich es sehr schwer diese Glaubenssätze selber aufzudecken, auch wenn ich schon gemerkt habe dass mich da viel beeinflusst hat. Ich denke auch nicht, dass das von heute auf morgen geht, sondern ein langer Weg ist.

  8. Petra :) Juli 3, 2018 at 3:51 pm Antworten

    Ein sehr spannendes Thema und sehr gut Beschrieben. Danke für diesen Artikel.

  9. Claudia Januar 2, 2018 at 4:11 pm Antworten

    Hallo Heike,
    vielen Dank für den motivierenden Artikel zum Jahresanfang. Passt sehr gut. Werde mich heute Abend mal hinsetzen und die Glaubenssätze meines Unterbewusstseins aufschreiben, damit ich es, nach deiner Vorlage, neu programmieren kann.
    Viele Grüße
    Claudia

    • Glueckswomen Januar 3, 2018 at 6:37 am Antworten

      Hallo liebe Claudia,
      danke für deinen netten Kommentar. Es freut mich wenn er dir gefallen hat und er dir einen kleinen Anstupser zum weiteren Glück geben konnte.
      Liebe Grüße
      Heike

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